"Extrusions-Platte" - Neuartige großflächige Bipolarplatten im Extrusionsverfahren für Redox Flow Batterien

Laufzeit: Vom 01.11.2015 bis zum 30.04.2019

Redox-Flow Batterien sind eine vielversprechende Möglichkeit zur Speicherung von elektrischer Energie aus fluktuierenden erneuerbaren Energien. Momentan wird bei derartigen Batterien mit Bipolarplatten in DIN A4 Größe eine maximale Stackleistung im zweistelligen kW-Bereich erreicht. Dies liegt deutlich unterhalb der Anforderungen, die sich zukünftig aus der Umsetzung der Energiewende ergeben werden. Auf Grund des modularen Aufbaus von Redox-Flow Batterien ist es möglich, durch eine Vervielfachung der existierenden Zellen größere Energiespeicher zu realisieren, allerdings sind die spezifischen Investitionskosten dabei hoch. Eine Alternative zur Bereitstellung einer Leistung im zweistelligen MW-Bereich bietet die wirkliche Maßstabsvergrößerung durch ein Scale-up auf eine aktive Zellfläche von 2 m² bis 3 m². Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Fertigung entsprechend großer Bipolarplatten mit den konventionellen Verfahren des Pressens und Spritzgusses, da dabei die an die Bipolarplatte gestellten Qualitätsanforderungen bisher nicht erfüllt werden. Das Forschungsprojekt untersucht deshalb die Fertigung von neuartigen großflächigen und stabilen Bipolarplatten mittels Extrusionsverfahren. Die Eigenschaften der entwickelten Bipolarplatten werden untersucht und ein mathematisches Modell soll die Entwicklung von Zellgeometrien unterstützt werden.

BMWi
Förderkennzeichen / Bestellnummer:
03ET6050D
Mittelgeber / Auftraggeber:
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Partner:
Eisenhuth GmbH & Co. KG, Osterode
Centroplast Engineering Plastics GmbH, Marsberg
ThyssenKrupp Industrial Solutions AG, Dortmund
Zentrum für Brennstoffzellentechnik, Duisburg
Projektleitung: